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5 Sch­ritte zum er­fol­greichen Crowd­fund­ing-Video

27 AUG 18

4 Minuten Lektüre – Ideen umzu­set­zen braucht viel Zeit und meist auch Geld. So suchen zum Beis­piel Sportler, Ver­eine oder Start-Ups im­mer wieder nach fin­an­zi­el­len Mög­lich­keiten, um ihre Vorhaben ver­wirk­lichen zu können. Crowd­fund­ing-Pro­jekte sind dafür eine be­liebte Mög­lich­keit.

Ein Crowd­fund­ing-Pro­jekt braucht, um er­fol­greich zu sein, im­mer ein an­s­prechendes Video – denn wer li­est heute noch lange Pro­jekt­bes­chriebe? Ein sol­ches Pro­jek­tvideo überzeugt mit Hu­mor, ist in­form­at­iv, geht ans Herz der Zuschauer­Innen und soll zu guter Let­zt ein­en Geld­be­trag aus­lösen.

Hier sind die 5 wichtig­sten Sch­ritte für ein er­fol­greiches Pro­jek­tvideo:

1. Zeige zuerst das Prob­lem auf!

Das wichtig­ste für den Zuschauer ist im­mer zu Wis­sen, für was er am Ende meist Geld in­vest­ier­en soll. Es soll die Frage beant­wor­tet wer­den, was mo­mentan nicht funk­tioniert oder an was es man­gelt (z.B. Material/Zeit/Helfer). Das Pro­jek­tvideo soll sich aus ein­er Kom­bin­a­tion von In­ter­views­itu­ation­en und zusätz­lichen Videoauf­nah­men zusam­menset­zen. Mit nur einem In­ter­view ohne weit­ere Auf­nah­men wird das Video schnell lang­wei­lig!

Zusätz­liche Auf­nah­men: Starte mit Videoauf­nah­men, welche das Prob­lem mit Hu­mor aufzei­gen! Ist dein Prot­ag­on­ist, deine Gruppe oder dein Produkt für et­was spez­i­elles bekan­nt? Spiele mit den Klis­chees und ver­suche den Zuschauer mög­lichst schnell an das Video zu bind­en. Hu­mor ist ein geeigneter Weg, um dies zu er­reichen. Gerade wenn man an die kur­ze Aufmerksamkeitsspanne (max. 3-8s) des Durch­schnitt­szuschauers in den sozialen Medi­en den­kt, ist ein gelun­gen­er An­fang ex­tr­em wichtig.

Prot­ag­on­isten: Lasse den wichtig­sten, re­präsent­at­ivsten Key-Play­er in deinem Pro­jekt das Prob­lem erklären. Sei es der Sportler, der Team­coach oder der Gründer eines Start-Ups. Wichtig ist es, dass die Per­son au­then­tisch wirkt und das Prob­lem ge­bündelt bes­chreibt.

2. Lösung präsen­tier­en!

Nachdem du auf das Prob­lem hingew­iesen hast, musst du nun aufzei­gen, wie du dieses lösen willst. Am be­sten funk­tioniert es, wenn du in einem er­sten Sch­ritt nicht direkt den Geld­be­trag (oder was du sam­meln willst) er­wähnst, son­dern mit deinem Fernziel startest. Zeige auf, mit welch­er Leidenschaft und mit wel­chem Wil­len du oder deine Gruppe auf dieses Ziel hin­arbeitet und was ihr dabei be­wirken wollt. Erst in einem zweiten Sch­ritt bes­chreibst du, mit welch­er Unterstützung/Material etc. du dein Ziel er­reichen kannst. Erst in diesem zweiten Sch­ritt wird der ef­fekt­ive Total­betrag genan­nt, den du sam­meln möcht­est.

Zwei Punkte sind zu­dem wichtig: Er­stens wäre es gut bei Crowd­fund­ing-Pro­jek­ten auch den Sam­melzeitraum im Video zu bes­chreiben. Dies ist aber nicht im­mer ganz ein­fach, denn der Start­punkt ein­er Kam­pagne ist meist schwer abzuschätzen. Zweitens soll­test du dich da­rauf acht­en nicht von Spenden, son­dern von Beiträ­gen zu sprechen. Deine Un­ter­stützer er­hal­ten im­mer ein­en Ge­gen­wert für ihren fin­an­zi­el­len Be­trag und spenden somit nicht.

3. Reward/Mercis präsen­tier­en & auf Trän­endrüse drück­en (ein wenig)!

Nicht je­der­mann ken­nt das Prin­zip des Crowd­fund­ings und dass der Un­ter­stützer für sein­en Beitrag auch et­was zurück­er­hält (meist wird dabei von Re­ward oder Merci ge­sprochen). Erkläre was du bereit bist (für die Un­ter­stützer) zu machen und dass sie somit ein Teil dein­er Vis­ion wer­den. Deine Un­ter­stützer wollen nicht nur Geldge­ber sein, son­dern ein Teil deines Er­folges. Achte auch da­rauf, dass die Geld­beiträge ge­gen oben nicht lim­it­iert sind und du dir auch et­was Spez­i­elles ein­fal­len lässt, wenn deine Un­ter­stützer dich mit einem noch höher­en Be­trag un­ter­stützen als aufgel­istet. Es wäre ja schade, diese Zus­atzein­nah­men zu ver­passen.

4. Be­dankt euch im Voraus!

Jeder Un­ter­stützer er­hält zwar sein Reward/Merci, in den meisten Fäl­len ist das aber «nur» ein Produkt. So macht es sich also gut, sich schon im Video zu be­danken und zum Schluss noch­mals die wichtig­sten Dinge zusam­men­z­u­fassen. Den Geld­beitrag musst du nicht 2x er­wähnen. Es geht hier mehr dar­um noch­mals dein Ziel/Traum zu er­wähnen.

5. Ende das Video wieder mit Hu­mor & ver­linke im Video zum Pro­jekt!

Das let­zte Bild oder die let­zte Se­quenz soll wieder hu­mor­voll sein. Es soll noch­mals zum Schmun­zeln an­re­gen und dein Pro­jekt pos­it­iv in Erin­ner­ung be­hal­ten. Wichtig ist auch, dass im Video der Link zu dein­er Crowd­fund­ing-Platt­form vorkom­mt. Die mög­lichen Un­ter­stützer sol­len un­ab­hängig vom Ort wo das Video gezeigt wird, auf die Platt­form find­en, wo die Be­träge auch wirk­lich ver­bucht wer­den können.

Viel Spass beim Er­stel­len deines Crowd­fund­ing-Videos und wir hof­fen, dass auch du so deine Pro­jekte um­set­zen kannst!